Die Gastropexie ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem der Magen mit Nähten an der Bauchwand fixiert wird, um eine Magendrehung zu verhindern.
Sie wird prophylaktisch bei Risikorassen wie großen, tiefbrüstigen Hunden durchgeführt oder therapeutisch nach einer Magendrehung.
Bei belgischen Schäferhunden wird dieser Eingriff prophylaktisch immer wieder mal diskutiert, vor allem in den USA. Es gibt zu wenig Daten zum Risiko der Magendrehung beim Belgier.
Potentiell haben Belgier ein erhöhtes Risiko, weil sie anatomisch einen tiefen Brustkorb besitzen.
Das Risiko erhöht sich nochmal, sollte der Hund an IBD, einer Aerophagie und/oder einer Motilitätsstörung des Magen und Darmtrakts leiden.
Der Eingriff kann offen per Laparotomie oder minimal-invasiv (nur elektiv, bzw. prophylaktisch) per Laparoskopie erfolgen und senkt das Risiko einer (erneuten) Drehung erheblich.
Bei einer Magendrehung sollte immer eine Gastropexie vorgenommen werden, um ein Wiederauftreten zu vermeiden.
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