Ehlers-Danlos-Syndrom beim Hund
Das Ehlers-Danlos-Syndrom (EDS) ist eine genetische Erkrankung des Bindegewebes, die durch Defekte in der Kollagenbildung verursacht wird. Betroffene Hunde haben extrem dehnbare (nicht immer vorhanden!), dünne und verletzliche Haut, die leicht reißt und schlecht heilt. Zusätzlich können Gelenkprobleme wie Überbeweglichkeit und Instabilität sowie schwache Blutgefäße und Neigung zu Wundheilungsstörungen auftreten.
Die Diagnose erfolgt durch klinische Untersuchungen, Hauttests, Biopsien und eventuell genetische Tests. Es gibt keine Heilung, aber mit sorgfältiger Pflege, Vermeidung von Verletzungen und symptomatischer Behandlung können betroffene Hunde ein gutes Leben führen. Zur Vorbeugung ist ein Zuchtausschluss betroffener Tiere wichtig.
Eine Vererbung wird stark angenommen und man geht derzeit auch beim Hund von verschiedenen möglichen Typen des EDS aus.
Es sind Belgier mit EDS immer wieder beschrieben worden und es leben aktuell auch in Deutschland betroffene Hunde mit dieser Krankheit.
Forum empfehlen