Schilddrüsenunterfunktion beim Hund
Die Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) ist eine der häufigsten Hormonstörungen bei Hunden und kommt somit auch beim Belgier immer wieder vor. Sie entsteht meist durch eine autoimmune Zerstörung der Schilddrüse oder seltener durch Tumore oder angeborene Defekte.
Typische Symptome sind Müdigkeit. Antriebslosigkeit, Gewichtszunahme trotz normaler Fütterung, Fellprobleme wie Haarausfall und stumpfes Fell, Probleme beim abhaaren, sowie Hautveränderungen. Manche Hunde zeigen auch Kälteempfindlichkeit, Bewegungsunlust oder Verhaltensänderungen. Gerade letzterer Punkt ist ein spannendes Feld, so berichteten einige Besitzer von Hunden mit einer SDU von übertriebener Ängstlichkeit oder gar Aggressionen oder ähnlichen Verhaltensweisen, die mit der korrekten medikamentösen Behandlung verschwanden.
Die Diagnose wird durch Blutuntersuchungen gestellt, die die Schilddrüsenhormone ( unter anderem T4 und TSH, am besten das komplette Profil mit allen Parametern!) ermitteln.
Diese Werte helfen, die allgemeine Funktion der Schilddrüse zu beurteilen.
Die Behandlung erfolgt lebenslang mit der Gabe von synthetischem Schilddrüsenhormon (Levothyroxin). Es gibt spezielle Präparate für Hunde. Bei korrekter Therapie können Hunde ein normales und aktives Leben führen.
Spezialisierte Tierärzte in Deutschland:
Christiane Wergowski, Süderholz
Dr. Katrin Voigt, Schöppingen
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