Nasenkarzinome bei langnasigen Hunderassen
Nasenkarzinome sind bösartige Tumoren der Nasenhöhle, die besonders bei langnasigen Hunderassen wie Collies und Schäferhunden auftreten. Risikofaktoren sind genetische Veranlagung und Umweltbelastungen wie Passivrauchen.
Auch Belgische Schäferhunde sind hiervon betroffen.
Typische Symptome sind chronischer, oft blutiger Nasenausfluss, anfangs meist aus einem Nasenloch, häufiges Niesen, Atemnot und im sehr späten Verlauf, Gesichtsdeformationen aus Zubildungen auf dem Nasenrücken oder eine asymmetrisch wirkende Nase generell. Die Diagnose erfolgt durch Bildgebung (Röntgen, CT, MRT) und eine Biopsie per Rhinoskopie (Endoskopie der Nase).
Die Behandlung besteht meist aus Strahlentherapie, da eine vollständige Entfernung oft nicht möglich ist. Ergänzend können Chemotherapie oder palliative Maßnahmen eingesetzt werden. Die Prognose ist bei frühzeitiger Diagnose besser.
Bei Einbruch ins Hirn, ist die Prognose meistens infaust.
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