Die Hyperurikosurie ist eine erbliche Erkrankung der Harnwege in verschiedenen Hunderassen. Hunde mit diesem Defekt haben eine Veranlagung für einen erhöhten Harnsäure-Spiegel im Urin – daher der Name Hyperurikosurie. Hierbei kann es zur Bildung von Harnsteinen oder Kristallen im Harntrakt kommen. Häufige Symptome sind wiederkehrende Harnwegsinfektion mit erschwertem Urinieren, sowie Blut im Urin. Betroffene Hunde können zudem unter Appetitverlust und Schmerzen leiden, lethargisch und schwach sein. Harnsteine in der Harnblase können Infektionen hervorrufen oder die Harnröhre blockieren. Hündinnen wie auch Rüden sind gleichermaßen betroffen. Aus anatomischen Gründen kommt ein Verschluss des Harntraktes häufiger bei Rüden vor. Die Diagnose bzw. der Nachweis von Harnsteinen erfolgt mittels Ultraschall, da diese auf einem Röntgenbild nicht zu sehen sind. HUU gefährdete Hunde mit zwei mutierten Kopien des Gens, entwickeln nicht zwangsläufig Symptome, selbst wenn ein erhöhter Harnsäure-Level im Urin nachweisbar ist.
Erbgang: Autosomal rezessiv
Gen: SLC2A9
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